Hallo. Die grauen Textelemente lassen sich auf und zuklappen. Der Einfachheit halber, anbei unten der Volltext unserer Website:
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2026 → Zeit ein neues Kapitel aufzuschlagen …
Wir sind der Meinung, dass Planung neu gedacht werden muss und wollen wissen, was heute schon geht.
Planung effizienter und besser zu machen ist eine Angelegenheit, die eigentlich einigermaßen dringlich sein sollte. Aber solange wir alle damit beschäftigt sind, dass die Umstände so sind, wie sie sind, bleibt zwischen all den täglichen Anforderungen nicht viel Zeit, sich der Sache mal wirklich anzunehmen.
Stellen Sie sich vor Sie verantworten den Neubau einer Schule und stellen im Prozess fest, dass sich zwei Straßen weiter zum halben Preis ein besseres Ergebnis hätte erzielen lassen, indem Sie eine alte Gewerbeeinheit intelligent umnutzen?
Und was passiert, wenn sich in zehn Jahren die Anforderungen an die Schule geändert haben? Inwieweit lässt sich das mittlerweile errichtete Haus variabel anpassen? Oder auf dem gegebenen Grundstück vielleicht auch erweitern? Warum wurde das nicht in der Planungsphase überprüft? Wie viele Varianten und Szenarien lassen sich durchspielen, bevor Ihnen Zeit und Budget weglaufen? Und warum dauert der Genehmigungsprozess so lange, wenn sich doch die Übereinstimmung mit Vorschriften und Regeln eigentlich per Algorithmus berechnen lassen müsste?
Kann KI Architektur ?
Wir haben uns 2023 auf die Suche nach neuen digitalen Planungswerkzeugen gemacht, die uns die Arbeit leichter machen sollen. Gefunden haben wir einen neuen Raum von Möglichkeiten, der für die Art, wie wir in Zukunft Arbeiten und Planen maßgeblich sein wird.
Wer den Anschluss nicht verlieren will: Es ist höchste Zeit, dem Thema KI die eine oder andere Stunde zu widmen.
Wir sind Talent-Scouts für neue digitale Planungswerkzeuge
Wow. Wir ziehen unseren Hut vor all dem, was Ihr auf die Beine gestellt habt. Ein Link zur Liste aller von uns betrachteten Werkzeuge findet ihr nebenan. Eure Lösung ist noch nicht dabei oder Ihr arbeitet gerade an etwas, das noch nicht am Markt ist? Lasst es uns wissen. Wir sich neugierig und stehen mit vielen Entwicklern in Kontakt, um unser Feedback zu teilen.
Für Student*innen
KI wird Euch eure Arbeit nicht abnehmen. KI wird assistieren. Und um die neue Technologie produktiv zum Einsatz bringen zu können, ist es essenziell sich kritisches Denken beizubringen.
■ KI generiert aus sich selbst heraus keine architektonischen Konzepte, sondern unterstützt Planungsprozesse. Sie kann helfen, Planungsdokumente zu erstellen und unterstützt bei der Handhabung komplexer Informationen.
■ Planung bleibt Kommunikation: Zwischen Bauherr, Nutzer und Ort entstehen Entscheidungen – KI kann diese Beziehungen nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.
■ Es geht nicht um das bloße „Bedienen“ neuer digitaler Tools, sondern darum, sich zielgerichtetes Denken beizubringen und zu üben, präzise Aufgabenstellungen zu formulieren.
Für Architekt*innen
Zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz im Planungsalltag, sowie den zahllosen neuen digitalen Werkzeugen, die wir seit Ende 2023 durchgängig nachverfolgen und testen, gibt es mehr zu sagen, als sich im Rahmen einer Website sagen lässt. Ein Link zu unserer Recherche ist unten eingefügt.
Für die die tiefer einsteigen möchten, bieten wir die unten gelisteten Vorträge und Seminare an. Vermehrt werden wir auch für individuelle Workshops angefragt, bei denen wir individueller auf die Anforderungen in eurem Büro eingehen können.
Für Projektentwickler*innen
Ein Architekturbüro, dass sich mit der Frage beschäftigt, wie sich Ihre Arbeit durch einen Automaten ersetzten lässt? Eigentlich widersprüchlich. Unseres Erachtens jedoch eine wichtige Frage für die Zukunft. Wir stehen im Austausch mit einer wachsenden Anzahl an interessierten Kommunen und Projektentwicklern. Wenn Sie Interesse an einer praktischen Anwendung für Ihre Aufgaben und Projekte haben, melden Sie sich gerne.
Artikel
Eine Aufstellung und Zusammenfassung unserer Artikel zum Thema „KI in PLanung und Architektur“
Termine
Anbei unten unsere aktuellen Veranstaltungen und Termine, bei denen wir die aktuellen Ergebnisse unserer Arbeit zum Thema „KI in Planung und Architektur“ vorstellen.
… keine Bilder?
Nun, auf dieser Seite soll eigentlich nichts verkauft werden. Auch haben wir keine abgeschlossene Botschaft, die wir dringend in der Öffentlichkeit sehen wollen. Wir beschäftigen uns (neben unserem Projekt- und Arbeitsalltag) mit der Frage, wie die Planung von morgen aussehen müsste, sammeln Entwicklungen und Teilerfolge und suchen Kontakt zu denjenigen, die sich ebenfalls mit der Materie beschäftigen – oder einsteigen wollen.
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Unsere Recherche
KI tritt an um die Art wie wir planen grundlegend zu transformieren.
Planungsprozesse beinhalten heute immer komplexere Rahmenbedingungen und immer größere Mengen an Information müssen in immer engeren Zeiträumen verarbeitet werden. Künstliche Intelligenz hat das Potential hierbei einen entscheidenden Beitrag zu leisten. Erfolgreich planen, wird in Zukunft davon abhängen, ob es gelingt diese neuen Möglichkeiten in die Entscheidungsprozesse erfolgreich einzubinden. Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, das Potential einer ganzen Generation neuer Werkzeuge zu sichten und bewerten.
Im Folgenden ist eine kleine Auswahl unserer Ergebnisse dargestellt. Bei Fragen und Interesse an vertiefenden Auskünften, kontaktieren Sie uns gerne.
Über Uns
Unsere Frage ist nicht, ob die neuen Werkzeuge unsere tägliche Arbeit erledigen kann, sondern welche Ergebnisse sich mit den heute schon verfügbaren Möglichkeiten erzielen lassen.
Planung aus dem Automaten eröffnet Möglichkeiten, bedarf aber auch einen neuen Ansatz, wie Planung strukturiert und erarbeitet wird.
Die reguläre Website unseres Studios findet Ihr hier:
Die Sprachmodelle
ChatGPT gab 2023 den Anstoß für unsere Recherche. Und im Verlauf des letzten Jahres hat die Entwicklung gezeigt, dass in den Sprachmodellen die größte transformative Kraft für die Zukunft unserer Branche steckt.
Was sich noch zu Beginn des Jahres 2025 als Feld von punktuellen Experimenten dargestellt hat, hat sich in den letzten Monaten zu einem knappen Dutzend von vollwertigen Assistenten entwickelt, die im Wesentlichen darauf warten, dass man sich die Zeit nimmt, die Sekunden errechneten Ergebnisse anzusehen und die weitere Entwicklung vorzugeben:
ChatGPT stellt per Agent das Kennzeichnungssystem unseres Projektes bereit und wartet auf Test und Bestätigung unsererseits, ob es eventuell Korrekturbedarf gibt.
Microsoft Copilot wertet eine Gruppe von Auslobungstexten aus und wartet auf inhaltliche Sichtung und Vorgabe, ob und wie hieraus gezielt Bewerbungsschreiben entwickelt werden sollen.
Perplexity berät bezüglich der Einhaltung von DSGVO-Kriterien und wartet, dass wir endlich eine vollständige Liste der bei uns im Einsatz befindlichen Software-Anbieter übergeben.
Mistral erstellt aus einem Transkript eine Entwurfsbeschreibung und wartet auf uns zur Formatierung, Prüfung und Ergänzung.
Google Gemini hat ein kleines Quiz programmiert und wartet, dass wir endlich die zu verarbeitenden Fragen und Antworten zuarbeiten.
Claude hat die Steuerung einer Website programmiert und wartet darauf, dass wir endlich den geplanten Aufbau der Seite zuarbeiten.
ChatGPT fragt per AudioChat den monatlichen Status unserer Projekte ab und wartet auf Klärung, ob sich die Fragen nicht auch mit Zugang zu unseren E-Mails beantworten lassen.
Microsoft Copilot erläutert über Stunden PowerAutomate und wartet, dass wir uns endlich überlegen, welche Inhalte wir eigentlich aus den PDF-Rechnungen ausgelesen haben wollen.
Mistral gibt per Agent Auskunft zu allgemeinen Orga-Themen des Büros und wartet auf finale Freigabe zur flächendeckenden Anwendung im gesamten Büro.
Google Gemini erörtert im AudioChat komplexeste inhaltliche Sachverhalte, ohne den Faden zu verlieren, einfach nur weil auf dem Weg zur Arbeit gerade Zeit war.
Perplexity beantwortet in der Besprechung detaillierte Fachfragen, bevor im Protokoll eine Aufgabenstellung formuliert werden kann.
Claude überträgt per Konnektor eine Word-Skizze in eine Wissen-Datenbank, und wartet auf Auswertung und Klärung der weiteren Ausarbeitungen.
Warum die Anfrage „Plane mir eine Schule und stelle mir die Bauantragsunterlagen zum Download bereit“ bei keinem unserer ChatBots noch kein verwertbares Ergebnis liefert, bleibt im Kern unserer Recherche.
Die Bildgeneratoren
Analog zu den Sprachmodellen, ist spätestens seit Nano Banana auch zu den Bildgeneratoren ausreichend publiziert worden. Das Leistungsvermögen ist im vergangenen Jahr so atemberaubend gewachsen, dass noch nicht absehbar ist, welchen Einfluss diese Technologie auf Entwurf und Planung haben wird:
Aus Gedankengängen entwickelt die Technik Serviettenskizzen.
Aus Serviettenskizzen entwickelt Technik die Grundrisszeichnungen.
Aus Grundrisszeichnungen entwickelt die Technik Marketing-Visualisierungen.
Aus Marketingbildern entwickelt die Technik Fassadendetails.
Die Materialität ändert sich auf Stichwort.
Die Lichtstimmung oder Jahreszeit ändert sich auf Stichwort.
Seit langem schon erzeugt Midjourney nach unserer Meinung zuverlässig die beeindruckendsten Bilder. Das Werkzeug hat sich fest in unseren Abläufen etabliert und kommt fortlaufend zur Anwendung, um Konzepte, Ideen, Materialität oder Stimmung zu illustrieren. Selbst dann, wenn es nur darum geht, einfache Pappmodelle zu visualisieren.
Der Paradigmenwechsel:
Das Bild ist nichtmehr das singuläre Ergebnis eines langen Entwurfsprozesses, sondern eine neue Flut von Bildern hilft dem Entwurf die Richtung zu finden, an dessen Ende nun der Plan steht.
Videos
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Von 2D zu 3D: Neue KI-Tools interpretieren zweidimensionale Bilder zunehmend als dreidimensionale Räume. Aus einfachen Standbildern lassen sich nun plausible 3D-Modelle erzeugen, die für Entwurfsprozesse nutzbar sind.
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Video aus Einzelbildern: KI kann mittlerweile aus Einzelbildern fließende Kamerabewegungen generieren – ein großer Schritt für Präsentation und Analyse architektonischer Ideen.
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Visuelle Kommunikation: Diese Entwicklungen fördern die dialogische Entwurfsarbeit mit Bildgeneratoren. Planer nutzen Bilder nicht mehr nur als Endprodukt, sondern als Einstiegspunkt in kreative Prozesse.
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Präzise Kontrolle: In der Architektur geht es nicht um einfache Prompt-Bild-Erzeugung, sondern um gezielte Manipulation und Steuerung des Outputs im Entstehungsprozess – ein Ansatz, der neue Fähigkeiten im Umgang mit Bild-KI erfordert.
Versuchsreihe Wohnungsbau
Grundsätzlich haben sich bei uns die Werkzeuge behauptet, die über eine funktionale Schnittstelle zu etablierten Planungswerkzeugen (wie Revit oder Rhino) verfügen. Nur so ist es möglich, die erarbeiteten Ergebnisse von dem einen Werkzeug zum nächsten zu überführen. Wir haben im Verlauf von ca. vier Wochen verschiedene Sequenzen getestet. Je nach Aufgabenstellung erweist sich mal das eine und mal das andere Werkzeug als geeigneter.
Ergänzungen und Optimierungen ergeben sich durchgängig durch die schnell voranschreitenden Entwicklungszyklen der verschiedenen Anbieter. Die im Folgenden dargestellten Testsequenzen stammen aus dem Mai 2024. Aktuelle und verbesserte Testläufe stellen wir gerne bei Bedarf vor.
Stadt generieren
Zur Erstellung von städtebaulichen Massenmodellen finden sich zahllose Angebote im Netz. Die Auseinandersetzung mit der Frage was sich davon brauchen lässt und was nicht, hat uns im Rahmen der Recherche mehr oder weniger direkt in die Welt der digital verfügbaren Geoinformationen und Bauleitplanungen geführt. Ohne zu wissen in welchem Kontext geplant wird, welche Genehmigungskriterien zu berücksichtigen sind und welche Planungsgrundlagen dazu verfügbar sind, erscheint das Erstellen von ersten einfachen städtebaulichen Studien wenig zielführend. Die meisten ausländischen Anbieter haben in diesem Sinne mehrheitlich das Nachsehen.
Häuser generieren
Viele Anbieter klammern die oben erörterte Frage nach den lokalen Planungsgrundlagen am gegebenen Ort aus. Anstatt mit einem verifizierten Flurstück und baurechtlichem Kontext, startet man mit einem grob skizzierten Polygon und plant auf der digitalen „Grünen Wiese“. Die Baumassen werden entweder errechnet oder vom Nutzer frei platziert und sind üblicherweise mit mehr oder weniger erstaunlichen Algorithmen für Wohnungs- oder Bürogrundrissen hinterlegt. Wie sich ein prozentualer Split von 1-, 2- und 3-Zimmer Apartments in dem ermittelten Baukörper realisieren lässt, ist eine weit verbreitete Grundfunktion. Die verfügbaren Büro- und Wohnungsgrundrisse entspringen jedoch mehrheitlich Anglo-Amerikanischen Typologien, so dass sie uns für lokale Planungsaufgaben instinktiv immer unpassend erscheinen.
Für schnell erstellte Baumassenstudien hat sich in unseren Tests das norwegische Spacio als überaus brauchbar erwiesen. Für die teilautomatische Ermittlung und Darstellung von Nutzflächentypologien kommt bei uns seit einiger Zeit das schwedische Finch zur Anwendung. Diese Hervorhebung ist jedoch keinesfalls eine erschöpfende Zusammenfassung der lohnenswerten neuen Werkzeuge.
Nachhaltigkeit
Großes Potential sehen wir in den Berechnungsmodellen der Nachhaltigkeit. Hier ist absehbar, dass mithilfe neuer Simlulationssysteme schon in der ersten Planungsphase Aussagen zu Energieverbrauch und CO2-Ausstoß möglich werden.
Alle Inhalte wurden von seg architekten manuel geschrieben.
